6.7 Unser Sonnensystem

Das von uns bereiste Universum beschränkt sich lediglich auf unser Sonnensystem. Und selbst davon ist der Mond der einzige Himmelskörper, den Menschen bisher selbst betraten. Alle anderen Himmelskörper wurden bisher nur mit Sonden erforscht. Die am weitesten entfernte aktive Raumsonde Voyager 1 hat 2012 unser Sonnensystem verlassen und befindet sich seither im interstellaren Raum. Als Grenze des Sonnensystems wird der Bereich bezeichnet, in dem der Sonnenwind keinen Einfluss auf interstellares Gas mehr hat.

Unser Sonnensystem (Abstände nicht maßstabsgetreu)

Bild 6.45: Unser Sonnensystem (Abstände nicht maßstabsgetreu)

In diesem Kapitel erfährst du ein paar interessante Details über die Himmelskörper in unserem Sonnensystem.

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6.7.1 Sonne

Sonne (Aufnahme von der Erde)

Bild 6.46: Sonne (Aufnahme von der Erde)

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6.7.2 Merkur

Merkur (Aufnahme: MESSENGER Raumsonde)

Bild 6.47: Merkur (Aufnahme: MESSENGER Raumsonde)

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6.7.3 Venus

Die Venus ist benannt nach der römischen Göttin der Liebe und Schönheit. Umgangssprachlich auch bekannt als Morgen- oder Abendstern, da der Planet meist nur am Abend oder am Morgen sichtbar ist. Teilweise ist die Venus auch tagsüber mit dem Fernrohr ersichtlich und bei guten Bedingungen sogar mit freiem Auge. Nach der Sonne und dem Mond ist die Venus das hellste Gestirn am Himmel.

Venus (Aufnahme: Mariner 10 Raumsonde)

Bild 6.48: Venus (Aufnahme: Mariner 10 Raumsonde)

Die Venus hat eine Entfernung von rund \(10^8\;\mathrm{km}\) zur Sonne, somit ist sie der zweit innerste Planet und unser nächster Nachbar. Sie ist der drittkleinste Planet und nur ein wenig kleiner als die Erde.

Die Atmosphäre der Venus besteht größtenteils aus Kohlenstoffdioxid und ist völlig undurchsichtig, da sie stets von einem dichten Wolkenschleier bedeckt ist. Mit einer Durchschnittstemperatur von \(465\;^{\circ}\mathrm{C}\) ist die Venusoberfläche die heißeste im gesamten Sonnensystem (abgesehen von der Sonne), daher gibt es auch keine Gewässer auf der Venus.

Die ältesten schriftlichen Aufzeichnungen über Beobachtungen der Venus, kamen aus der Zeit rund um 1200 v.Chr. Im Jahr 1970 landete die sowjetische Sonde Venera 7 erfolgreich auf der Venus. Dies war die erste Sonde, die überhaupt auf irgendeinem Planeten landete.

Die Venus rotiert langsamer um ihre eigene Achse als um die Sonne, ein Venustag dauert 243 Erdentage und ein Venusjahr 225 Erdentage.

Venus Transit

Bild 6.49: Venus Transit

Da die Venusbahn innerhalb der Erdbahn liegt, kommt es in regelmäßigen Abständen vor, dass die Venus zwischen Sonne und Erde liegt. Bei diesem sogenannten Venus Transit ist die Venus als Schatten vor der Sonne erkennbar (Bild 6.49).

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6.7.4 Erde

Erde (Aufnahme: Deep Space Climate Observatory Satellit)

Bild 6.50: Erde (Aufnahme: Deep Space Climate Observatory Satellit)

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6.7.5 Mond

Mond (Aufnahme: (Aufnahme von der Erde))

Bild 6.51: Mond (Aufnahme: (Aufnahme von der Erde))

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Entstehung des Mondes (künstlerische Darstellung)

Bild 6.52: Entstehung des Mondes (künstlerische Darstellung)

6.7.6 Mars

Mars (Aufnahme: Hubble-Weltraumteleskop)

Bild 6.53: Mars (Aufnahme: Hubble-Weltraumteleskop)

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6.7.7 Asteroidengürtel

Asteroidengürtel (Künstlerische Darstellung)

Bild 6.54: Asteroidengürtel (Künstlerische Darstellung)

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6.7.8 Jupiter

Jupiter (Aufnahme: Hubble-Weltraumteleskop)

Bild 6.55: Jupiter (Aufnahme: Hubble-Weltraumteleskop)

Der Planet Jupiter ist nach dem römischen Hauptgott Jupiter benannt. Er besitzt eine Masse von \(318\) Erdmassen und ist der größte Planet unseres Sonnensystems. Die Entfernung von der Sonne beträgt rund \(778{,}5\) Millionen Kilometer.

Durch seine chemische Zusammensetzung gehört Jupiter zu den sogenannten Gasplaneten. Er hat keine sichtbare feste Oberfläche. Jupiter besteht größtenteils aus Wasserstoff und Helium. Jupiter besitzt das größte Magnetfeld aller Planeten des Sonnensystems. Es ist \(10-20\) Mal stärker als das Magnetfeld der Erde. Die Fallbeschleunigung ist rund \(2{,}5\) Mal größer als auf der Erde.

Der Planet Jupiter ist von der Erde aus gut mit dem freien Auge zu beobachten, deshalb wurde er schon in der Antike beschrieben. 1610 betrachtete Galileo Galilei den Jupiter mit einem Fernrohr und entdeckte fünf Monde. Bis heute wurden mehr als 70 Jupitermonde gefunden.

Die Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 sind Ende der 1970er Jahre an Jupiter vorbei geflogen und haben ihn und über einen Zeitraum von knapp sieben Monaten beobachtet.

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6.7.9 Saturn

Saturn (Aufnahme: Cassini Raumsonde)

Bild 6.56: Saturn (Aufnahme: Cassini Raumsonde)

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6.7.10 Uranus

Uranus, benannt nach dem Gott des Himmels, hat einen Abstand von ungefähr 2,8 Milliarden Kilometern zu der Sonne und ist der siebente Planet in unserem Sonnensystem.

Uranus besteht aus größtem Teil aus den Gasen Wasserstoff, Helium und Methan. Die bläuliche Farbe erhält er durch das Methan.

Die Rotation vom Uranus ist rückläufig, die Ursache dafür ist bis heute nicht bekannt. So ähnlich wie der Saturn besitzt auch der Uranus ein Ringsystem, welches mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist. Mindestens 27 Monde umkreisen den Uranus. Im Verhältnis zu unserem Mond sind die Uranusmonde viel kleiner.

Uranus (Aufnahme: Voyager 2 Raumsonde)

Bild 6.57: Uranus (Aufnahme: Voyager 2 Raumsonde)

1781 entdeckte der Astronom Friedrich Wilhelm Herschel den Uranus.

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6.7.11 Neptun

Neptun (Aufnahme: Voyager 2 Raumsonde)

Bild 6.58: Neptun (Aufnahme: Voyager 2 Raumsonde)

Neptun, benannt nach dem römischen Gott des Meeres, ist ein Gasplanet. Mit einer Masse von 17 Erdmassen und seinem \(24{.}622\;\mathrm{km}\) großen Radius ist er der viertgrößte Planet unseres Sonnensystems. Neptun ist rund 4.495 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt und somit der achte und äußerste Planet des Sonnensystems.

Die Oberflächentemperatur beträgt \(-201\;^{\circ}\mathrm{C}\). In seiner Atmosphäre wehen Winde mit einer Geschwindigkeit von mehr als \(2000\;\mathrm{km/h}\) . Wissenschaftler glauben, dass die schwarzen Flecken auf der Oberfläche des Planeten riesige Stürme sind.

Auffällig ist seine blaue Farbe. Grund dafür ist Methan, welches in seinen obersten Atmosphärenschichten vorkommt. Entdeckt wurde der Planet 1846 von Urbain Le Verrier und Johann Gottfried Galle.

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6.7.12 Pluto

Pluto, benannt nach dem griechischen Gott der Unterwelt, befindet sich rund \(40\times\) weiter von der Sonne entfernt als die Erde, im Bereich des sogenannten Kuipergürtels. Obwohl er nur 2/3 so groß wie unser Mond ist, besitzt er dennoch eine Atmosphäre, die zum größten Teil aus Stickstoff besteht und hat auch eigene Monde.

Pluto (Aufnahme: New Horizons Raumsonde)

Bild 6.59: Pluto (Aufnahme: New Horizons Raumsonde)

Durch die extremen niedrigen Temperaturen von rund \(-230\;^{\circ}\mathrm{C}\) an der Oberfläche, besteht sie zu großen Teilen aus gefrorenen Gasen. Auf der Oberfläche befinden sich Berge, die ähnlich hoch wie auf der Erde sind.

Pluto wurde 1930 entdeckt und galt bis 2006 als 9. Planet des Sonnensystems. Um 2000 wurden weitere transneptunisches Objekt (TNO), wie zum Beispiel Eris oder Makemake, gefunden, die ähnlich groß wie Pluto sind. Seither zählt Pluto zu den Zwergplaneten.

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6.7.13 Kometen

Comet C/2006 P1 McNaught (Aufnahme ESO Paranal-Observatorium)

Bild 6.60: Comet C/2006 P1 McNaught (Aufnahme ESO Paranal-Observatorium)

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